FRAGEN DIE SIE BESCHÄFTIGEN KÖNNTEN

FAQs

1Was spricht gegen Amalgam?
Füllungen aus Amalgam sind aufgrund ihres hohen Quecksilberanteils in die Schlagzeilen gekommen. Amalgam ist der in der Vergangenheit wohl meistgenutzte Füllwerkstoff in der Zahnheilkunde. Es wird seit fast 200 Jahren in der Zahnmedizin verwendet und besteht aus einer Mischung von Quecksilber mit anderen Metallen wie Silber, Zinn und Kupfer. Die Schwermetallbelastung, die Allergierisiken sowie die unästhetische, graue Färbung sprechen heute gegen den Einsatz dieses Werkstoffes. Bei Menschen mit Amalgamfüllungen lassen sich im Durchschnitt mehr Quecksilberverbindungen im Körper (Blut, Nieren, Leber, Gehirn) nachweisen, als bei Menschen ohne diese Füllungen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist der Einsatz von Amalgam auf jeden Fall unzulässig: Hierzu zählen z.B. die Milchzähne bei Kindern. Aber auch bei Schwangerschaften und in Stillzeiten sowie bei Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen und mit nachgewiesener Allergie muss grundsätzlich auf den Einsatz von Amalgam verzichtet werden. Das verwendete Quecksilber hat gesundheitliche und auch umweltschädliche Auswirkungen. So gelten Zahnarztpraxen als Schwermetalle verarbeitende Betriebe mit besonderen Gewässerschutzauflagen. Jedes Jahr gelangen 20 bis 40 Tonnen Amalgam in den Mund und mit dem Tod des Patienten wieder in die Umwelt. Allerdings ist zu erwarten, dass dieses Ziel wohl nicht erreicht wird. In mehreren skandinavischen Ländern wurde dieses Verbot allerdings bereits vor einigen Jahren umgesetzt. Wir haben uns entschieden, kein Amalgam mehr in unserer Praxis zu verwenden. Die moderne Zahnmedizin bietet für uns mit ihren adhäsiven Verfahren (Composite- Füllungen, vollkeramische Versorgungen, Cerec) wesentlich verträglichere und optisch perfekte Alternativen zum Amalgam. Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!
2Was sind Veneers?
Bei einem Blick in den Spiegel strahlen ihnen verfärbte, graue Zähne oder Zahnlücken entgegen? Kleine Schönheitsfehler im Zahnbereich können durch Veneers behoben werden. Veneers sind sehr dünne Verblendschalen. Diese werden dauerhaft auf Ihre Zähne gesetzt und verdecken raffiniert kleine Makel. Sie bestehen aus einer feinen, hauchdünnen Spezialkeramik, die keinerlei Beschwerden verursachen. Gleichzeitig bieten die Verblendschalen einen Schutz vor mechanischen, bakteriellen, chemischen und Temperatur bedingten Reizen. Im besten Fall ersetzen sie sogar eine Krone. Veneers helfen bei Verfärbungen, abgebrochenen Ecken, Rissen in den Zähnen, Zahnschäden nach einem Unfall, zu großen Abständen zwischen den Zähnen oder bei kleineren Fehlstellungen. Meist müssen die Zähne für Veneers nur minimal beschliffen werden. Eine solche Behandlung geht somit nicht auf Kosten gesunder Zahnsubstanz. In unserer Praxis bieten wir das Einsetzen von Veneers an. Der Erste Schritt beinhaltet eine professionelle Reinigung Ihrer Zähne, um Zahnstein und Beläge zu entfernen. Der entsprechende Zahn wird untersucht und Karies behandelt, sowie Füllungen erneuert. Es folgt ein Farbabgleich, so dass das Veneer die Farbe Ihrer Nachbarzähne bekommt und später nicht auffällt. Anschließend wird ein Abdruck erstellt und die Verblendschalen entstehen im Labor. Jetzt können Sie ohne weitere Bedenken ihr Neues, strahlendes Lächeln präsentieren. Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!
3Was sollte ich über Bleaching wissen?
Bei der Beseitigung von Zahnverfärbungen oder dem Wunsch nach weißeren Zähnen ist Bleaching eine gute Lösung. Hierbei werden die Zähne mittels eines Bleichmittels, aus Wasserstoffperoxid, zahnkosmetisch aufgehellt. Das Mittel reagiert mit der Zahnsubstanz und löst die Moleküle die für die Verfärbungen verantwortlich sind. Das Bleaching sorgt so für weißere Zähne. In den letzten Jahren ist die Selbstbehandlung, das sogenannte Home-Bleaching modern geworden. Das scheint auf den ersten Blick günstiger zu sein, als der Besuch beim Zahnarzt, birgt aber auch gewisse Risiken. Die handelsüblichen Produkte aus der Drogerie dürfen aus gesetzlichen Vorgaben nur eine begrenzte Dosierung von Bleichmittel beinhalten. Diese ist deutlich geringer als in der medizinischen Anwendung und hat folglich auch einen schwächeren Effekt. Darüber hinaus können Fehlanwendungen zu einer Beschädigung des Zahnschmelzes und des Zahnfleisches führen. Eine Bleaching-Behandlung beim Zahnarzt ist nicht nur sicherer, sondern auch deutlich intensiver und nachhaltiger. In unserer Praxis führen wir zuerst eine professionelle Zahnreinigung durch, damit Farbrückstände auf der Zahnoberfläche nicht das Ergebnis beeinträchtigen. Anschließend wird das konzentrierte Bleichmittel auf die Zähne aufgetragen. Der Zahnarzt kann den Prozess durch die Dosierung und technische Hilfen wie z.B. Licht beeinflussen. Das professionelle Ergebnis sollte dann ein strahlend weißes Lächeln sein, das zu ihrem Typ passt. Falls Sie genauere Informationen zur Bleaching Behandlung erfahren möchten, Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!
4Was ist ein Implantat?
Zahnimplantate sind in der Lage, fehlende Zähne zu ersetzen. Sie bestehen aus einer kleinen Titan- oder Keramik-Schraube, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und somit die verlorengegangene Wurzel als Verankerungsmöglichkeit für eine Krone, Brücke oder Prothese ersetzt. Die Anforderung an moderne Implantate ist vor allem eine gute Bioverträglichkeit – sie müssen durch den Menschen gut vertragen werden. Darüber hinaus sollen sie über einen möglichst langen Zeitraum stabil sein - im Idealfall bis an´s Lebensende. Titan ist dabei das meist verwendete Material und wird von jedem Implantathersteller angeboten. Reines Titan kann durch spezielle Legierungen in seinen Eigenschaften noch verbessert werden. Vor allem das Titan-Zirkonium ist eine Legierung, die, nach aktueller Studienlage, den hohen Anforderungen an implantologische Materialien am Besten nachkommt. Das Material Keramik ist vor allem für Allergiker eine Alternative, die eine überaus seltene Allergie auf eines der Legierungsbestandteile haben. Auch wird Keramik wegen seiner Helligkeit gerne im ästhetischen Bereich genutzt. Anders als bei konventionellem Zahnersatz müssen bei der Implantologie keine Nachbarzähne abgeschliffen werden. Die gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten. Konventionell eingesetzte Prothesen sitzen häufig nicht perfekt. Sie finden mit Implantaten eine ideale Verankerung. Der verbesserte Sitz verringert die Gefahr schmerzhafter Druckstellen. Nerviges Kippeln und mögliches Herunterfallen der Prothesen gehören damit der Vergangenheit an. Und auch die Haftcreme wird nicht mehr benötigt! Zur Reinigung ist das Herausnehmen ebenso leicht zu bewerkstelligen, wie das erneute Einsetzen der Prothese. Dies kann der Träger ohne größeren Aufwand selbst durchführen. Ein besonderes Augenmerk legen wir Oralchirurgen auf die Oberflächen der Implantate. Durch bestimmte Vorbehandlungen werden diese der knöchernen Umgebung möglichst perfekt angepasst und ermöglichen eine gute Anlagerung für den Knochen (Osseointegration). Dies beschleunigt das Einheilen und die Implantate sind schneller belastbar. In der Regel lässt sich die Implantation in örtlicher Betäubung durchführen, wodurch man sich einen längeren Klinikaufenthalt erspart. Vorteile: • Ästhetische Zahnnachbildungen • Funktion wie mit eigenen Zähnen • Schutz gesunder Nachbarzähne, sie müssen nicht beschliffen werden • Verhinderung von fortschreitendem Rückgang des Kieferknochens (Osseoprotektion) • Stabilerer Halt einer herausnehmbaren Prothese • Prothesen im Oberkiefer können ohne Gaumenplatte hergestellt werden • Minimierung von Druckstellen bei Prothesen Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!
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